Fragen & Antworten
  1. Was bedeutet SOLA?
  2. Wie kann man sich anmelden?
  3. Können sich auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?
  4. Was muss ich als Teilnehmer mitbringen?
  5. Wann wird der Teilnehmerbeitrag bezahlt?
  6. Wann kommen die Unterlagen?
  7. Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?
  8. Wie viele Teilnehmer werden erwartet?
  9. Sind Jungs und Mädchen dabei?
10. Wie leben wir als TeilnehmerInnen?
11. Wie sieht das Tagesprogramm aus?
12. Wieviel Freizeit gibt es zwischendurch?
13. Müssen die Teilnehmer an Gott glauben?
14. Wer sind die SOLA-Mitarbeiter?
15. Was ist bei Krankheit?
16. Kann man auf dem Lager anrufen?
17. Welche Lagerregeln gibt es?
18. Wie kann ich die Sola-Arbeit unterstützen?
      Packliste
 

1. Was bedeutet SOLA?
SOLA steht für SOmmerLAger und ist ein Zeltlager der besonderen Art. Der Reiz besteht nicht nur im Campen in der Natur, sondern in dem intensiven Leben in einem Thema. Engagierte Christen aus verschiedenen Gemeinden arbeiten zusammen und ermöglichen Kindern und Teenagern eine spannende Ferienzeit. Jedes Jahr gibt es ein neues Lagerthema, das mit viel Aufwand vorbereitet wird. So sind wir in einem Jahr Israeliten in Babylon, im anderen Jahr Schauspieler in Hollywood oder Sklaven im Amerika des 18. Jahrhunderts. Durch die Begegnung mit der aktuellen Botschaft der Bibel kommt man ins Gespräch über Gott und das eigene Leben. 
sola
2. Wie kann man sich anmelden?
Am besten über unser Online-Anmeldeformular oder per Post an:

Ev. Hoffnungsgemeinde Zieko
Dorfstr. 2 - OT Zieko
06869 Coswig (Anh.)

sola
3. Können sich auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?
Die Altersgrenzen zwischen 9 bis 13 Jahren bzw. 13 bis 17 Jahren sind von uns bewusst so gewählt worden und sollen eingehalten werden. Das Programm auf einem SOLA ist sehr intensiv, so dass jüngere Teilnehmer leicht überfordert bzw. ältere durch die thematische Umsetzung unterfordert sind.
Teilnehmern ab 17 Jahren bieten wir an, uns als Mitarbeiter (Teenihelfer) auf dem Lager zu unterstützen, sofern sie eine Beziehung zu Jesus und und eine gewisse persönliche Reife als Grundlage mitbringen.
sola
4. Was muss ich als Teilnehmer mitbringen?
Mit den Anmeldeunterlagen wird Ihnen eine Packliste zugeschickt. Sie können hier eine Packliste einsehen. Sie  können sie aber auch schon vorher bei uns anfordern. Ihr Kind braucht auf jeden Fall einen guten Rucksack, feste Schuhe, Isomatte und einen Schlafsack. Die Zelte werden von uns gestellt.
sola
5. Wann wird der Teilnehmerbeitrag bezahlt?
Der Teilnehmerbetrag für das Teens-SOLA beträgt 125,- €, der für das KInder-SOLA 110,- €. 
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns spätestens innerhalb von drei Wochen per e-mail eine Anmeldebestätigung. Wer keine E-Mail-Adresse hat, erhält die Bestätigung per Post (per E-Mail geht es schneller und ist für uns einfacher). Bitte zahlen Sie sofort nach Erhalt der Bestätigung, spätestens jedoch drei Wochen danach die Anzahlung von 25,- € oder auch gleich den gesamten Teilnehmerbetrag auf das angegebene SOLA-Konto. Erst nach Eingang der Anzahlung ist der Platz sicher reserviert! 
Der Restbetrag sollte ebenfalls sofort nach Erhalt des Infobriefes (spätestens 2 Wochen vor dem SOLA) eingezahlt werden.
Sollten Sie finanzielle Schwierigkeiten haben, scheuen Sie sich nicht, uns oder einen Ihnen bekannten SOLA-Mitarbeiter vor Ort anzusprechen. Eine Teilnahme am SOLA sollte nicht daran scheitern, wir finden eine gemeinsame Lösung (z.B. regelmäßige Einzahlung kleinerer Teilbeträge, ggf. Unterstützung durch Spender). In den vergangenen Jahren wurden z.B. Teilnehmer durch die Aktion "Kindern Urlaub schenken" der Diakonie Mitteldeutschlands unterstützt.
sola
6. Wann kommen die Unterlagen?
Rechtzeitig vor Beginn des Lagers (spätestens 2 Wochen vorher) bekommen Sie die nötigen Unterlagen mit allen Informationen zum Lager mit endgültiger Packliste, Verkleidungsvorschlägen, Wegbeschreibung, Adressen, usw. 
Bitte zahlen Sie sofort nach Erhalt des Infobriefes den Teilnehmer-Restbetrag ein.
sola
7. Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?
Wir erwarten, dass Sie die Hin- und Rückfahrt selbst organisieren.
sola
8. Wie viele Teilnehmer werden erwartet?
Wir haben Platz für ca. 100 Teilnehmer pro Durchgang und sind dann insgesamt noch mal 40 - 60 Mitarbeiter.
sola
9. Sind Jungs und Mädchen dabei?
Die Familiengruppen sind gemischt. Allerdings gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschräume.
sola
10. Wie leben wir als TeilnehmerInnen?
Wir leben in 3 - 4 Kleingruppen mit einer Größe von ca. 25 Teilnehmern plus 6 - 7 Mitarbeitern. Wir nennen diese Gruppe Familien. In jeder Familie gibt es 4 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 6 - 8 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Dach usw. Dazu stehen verschiedene Materialien wie Holz, Bindfaden (keine Nägel), Stoffe, Folien usw. zur Verfügung.
Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers stehen Behälter mit Getränken zur freien Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen Lagerkiosk mit Getränken und Süßwaren und anderen Kleinigkeiten.
Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen sowie moderne Dixi-Klos.
sola
11. Wie sieht das Tagesprogramm aus?
Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenartigen Elementen. Ein paar Stichworte sind: Spiel und Sport: Turnierwettkämpfe, (Nacht)geländespiele, Volley- und Fußballballplatz, ... Lagerromantik: Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Gute-Nachtgeschichte, ... Geistliches Leben: viel Singen, Morgenandacht mit Gespräch, Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen Ohren. Weitere Höhepunkte sind: eine Ein- oder 2-Tages-Tour. Bei der 2-Tages-Tour sind wir mit Rucksack und Schlafsack als Gruppe unterwegs, übernachten unter freiem Himmel oder Planen, lösen Aufgaben, suchen den Weg oder werden verfolgt, alles spielerisch im Thema und doch echt. Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere.
sola
12. Wieviel Freizeit gibt es zwischendurch?
Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, sich selbst zu beschäftigen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen gibt es dafür eine längere Zeit, manchmal auch nach dem Abendprogramm.
sola
13. Müssen die Teilnehmer an Gott glauben?
Nein. Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist weder der Glaube an Gott noch die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche Voraussetzung für eine Teilnahme.
Sie sollten jedoch wissen und bejahen, dass unser christlicher Glaube unser Handeln bestimmt und von daher auch immer wieder im Programm auftaucht. Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird keiner zu etwas gezwungen, was er nicht will. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.
sola
14. Wer sind die SOLA-Mitarbeiter?
Fast alle SOLA-Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich beim SOLA mit, d.h. sie sind Schüler, Studenten, engagierte Eltern oder Gemeindemitglieder. Sie nehmen somit Urlaub oder eine unbezahlte Freistellung oder nutzen ihre Ferien, um beim SOLA dabei sein zu können. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit oder als Eltern mit bzw. haben eine JuLeiCa (Jugendleitercard) oder sind ausgebildetete Pädagogen. Vor Beginn des Lagers gibt es außerdem diverse Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe, Seelsorge, Entwicklungspsychologie von Kindern und Jugendlichen, Gruppendynamik oder andere pädagogisch und inhaltlich wichtige Themen. Teenager, die in der ersten Woche als Teilnehmer dabei waren, können in der zweiten Woche als Mitarbeiter (Teeniehelfer) mitarbeiten. Sie unterstützen die erwachsenen Mitarbeiter in den Gruppenzelten oder in der Küche und können so allmählich in die verantwortliche Mitarbeit hineinwachsen. Voraussetzung dafür ist das Mindestalter von 15 Jahren und eine erkennbare Reife in der Persönlichkeit (verantwortliches Handeln) und im Glauben. 
sola
15. Was ist bei Krankheit?
Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern.
Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meist löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir Kontakt mit den Eltern auf.
Jeder Teilnehmer muss seine Krankenkassenkarte mitbringen. 
Sie als Eltern bitten wir, alle Fragen zur Gesundheit Ihres Kindes auf dem Anmeldeformular (Allergien, Behinderungen, Medikamente usw.) vollständig zu beantworten und ggf. direkt vor dem SOLA noch einmal zu aktualisieren. Diese Angaben sind wichtig, um Ihrem Kind im Falle von Krankheit oder Verletzungen schnell helfen zu können.
Achten Sie bitte auf den Impfschutz Ihres Kindes, vor allem die Tetanus-Impfung sollte nicht länger als 8 Jahre her sein.
sola
16. Kann man auf dem Lager anrufen?
Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für die Kinder und Jugendlichen da sein wollen.
An die in den Unterlagen angegebene Lageradresse kann Post geschickt werden, die jeden Tag auf dem Lager verteilt wird. Darüber freut sich ihr Kind sicher.
sola
17. Welche Lagerregeln gibt es?
Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang miteinander und mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen und das Befolgen von notwendigen Anweisungen. 
sola
18. Wie kann ich die Sola-Arbeit unterstützen?
Durch persönliche Hilfe. 
Meist werden bis zuletzt Mitarbeiter als Betreuer, aber auch im Küchen- oder Materialbereich gesucht. Ihr Alter ist dabei nicht so entscheidend, sondern ein weites Herz für Kinder und Jugendliche.
Viele der Mitarbeiter sind beide Wochen beim SOLA dabei und beim Abbau entsprechend ausgepowert. Von daher freuen wir uns sehr über tatkräftige Hilfe beim Abbau. Aber auch beim einwöchigen Aufbau sind Helfer, die gern handwerklich arbeiten, sich um unser leibliches Wohl kümmern oder Tranportdienste übernehmen, gern willkommen.
Durch materielle Hilfe. 
Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen: z.B. Marmelade, Obst oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen, ...
Durch geistliche Hilfe. 
Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen, für die Vorbereitungen, für gutes Wetter, für Teilnehmer und Mitarbeiter und um Bewahrung. Während des Lagers kann eine Postkarte sehr Mut machend sein, ein Anruf, ein Besuch. Vielen Dank im Voraus.